Der Alte Strom in Warnemünde



Alter Strom, Warnemünde

Besucher, die am S-Bahnhof des Ostseebades in Rostock-Warnemünde ankommen, umweht sofort ein ganz eigener Geruch als Mix von Salzwasser, frischer Seeluft und – Fisch! Denn wenige Gehminuten von den Gleisen entfernt, befindet sich der Fischmarkt. Hier, rechterhand des Alten Stroms, bieten die Fischer ihren frischen Fang feil. Die Anreise mit der Bahn ist dabei nicht die einzige Möglichkeit, das Ostseebad zu erreichen. Die S-Bahn zwischen der Hansestadt Rostock und dem Stadtteil Rostock-Warnemünde verkehrt mehrmals in jeder Stunde. Nur ein paar Schritte vom Bahnhof entfernt, befindet sich der Alte Strom. Wer die Brücke Richtung Zentrum (Kirchplatz) überquert, wird vom Geschrei der Möwen in Empfang genommen.

Foto: Alter Strom, Warnemünde

 

Am Alten Strom fühlen sich Besucher sofort in alte Seefahrer-Zeiten zurück versetzt. Die teils antiquierten Fischkutter versprühen einen Charme von maritimer Romantik. Dass die letzten wenigen aktiven Fischer noch ihren Dienst tun, beweist jedoch das Angebot auf dem morgendlichen Fischmarkt. Zwischen den alten Kuttern finden sich immer mehr neue Jachten und einige Ausflugsdampfer. Vom Alten Strom in Warnemünde aus können Gäste Rundfahrten hinaus aufs Meer oder zum Überseehafen nach Rostock starten. Auf engsten Raum reihen sich Restaurants, Cafes und Boutiquen aneinander. Die liebevoll renovierten, kleinen Häuschen an der Wasserkante sind eine architektonische Augenweide. Der Streifzug am Alten Strom endet an der West-Mole, die die beiden Strandbuchten des Ostseebades voneinander trennt. Die Abendstimmung erinnert sogar ein wenig an die Côte d’Azur oder andere Mittelmeerregionen.